In eigener Sache – Vorübergehende Abschaltung des Zugangs

Hallo zusammen,

ich werde vorläufig meinen Blog auf privat schalten, da es für WordPress als Plattform noch immer extrem unklar ist, ob ein rechts konformes Betreiben eines kostenlosen Blogs mit in Kraft treten des DSGVO überhaupt noch möglich ist. So bietet WordPress.com den Auftragsverarbeitungs-Vertrag nur für zahlende Kunden an … und so leid es mir tut, ich habe kein Geld, das ich hierfür ausgeben kann.

Sobald die Rechtslage klarer ist oder ich eine sichere Möglichkeit sehe, wird der Blog wieder online gehen. Vielleicht hier, vielleicht zieht er aber auch um.

Es bleibt dabei, dass dieses neue Gesetz einen verdammt großen Haken hat; Es soll die großen Datenkraken treffen, verunsichert und trifft aber vor allem kleine Unternehmen, Vereine und Blogger wie mich.

Die Accounts auf Facebook und Twitter bleiben aber aktiv! Und ich werde hier sicherlich das ein oder andere vorbereiten, was dann veröffentlicht wird, sobald dieser Blog wieder öffentlich geht.

Bis dann

Eure Elodiy

5 Gedanken zu „In eigener Sache – Vorübergehende Abschaltung des Zugangs

  1. Ich kann dich so gut verstehen. Ich habe auch zwei Blogs privat schalten müssen und kämpfe mich wie blöd durch die Vorschrifen, um wenigstens meine Geschäftsseite rechtskonform zu machen. Wobei ja niemand weiß, was eigentlich rechtskonform sei.

    Diese Verordnung ist in meinen Augen ein Skandal – das einzige, das klar ist, ist die Strafhöhe. Ich bin kein Informatiker und kein Anwalt – wie wohl die meisten von uns. Kann mich also nur über Facebookgruppen informieren, denn auch für einen Anwalt und einen Webdesigner fehlt mir das Geld.

    Die großen Datenkraken wie Facebook konnten eine Vereinbarung mit der Regierung treffen, und sind raus aus dem Schneider.

    Der Gesetzgeber hätte zumindest eine Mindestanzahl an Arbeitnehmern angeben sollen, um die Zielgruppe klar zu machen. Viele Blogger werden aufhören, Startups werden sich überlegen, ob sie ihre Ideen in Deutschland umsetzen. Übrigens: Ich hoste über SiteGround, die versprochen haben, zum 25. eine AV herauszubringen – versprochen….Es ist alles so ein Irrsinn.

    Also, viel Glück. Ich werde dich vermissen. LG

    1. Japp… Das schon niemand weiß, was die Gesetze konkret bedeuten, ist schon Skandal genug.

      Ich denke, notfalls ziehe ich zu meiner Uni als Hoster um. Die sollten sich rechtskonformer verhalten. Also komme ich definitiv früher oder später zurück!
      (Hoffentlich eher früher als später)

  2. Ich habe gehört, dass du dir keine Sorgen wegen der DSGVO machen musst, wenn du den Blog ganz offensichtlich als eine Art privates, öffentliches Tagebuch betreibst, nichts verkaufst und keine Werbung für irgendwas machst und keine institutionelle oder berufliche Homepage ist. Dass du das in erster Linie als Privatvergnügen machst, davon gehe ich erst mal aus. Im Zweifelsfall ist zunächst WordPress dran. Die müssen ihre Software umstellen und alle Blogger informieren. Also: Es ist nach derzeitigem Stand nicht dein Problem, so lange du als Privatperson bloggst.

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